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Aktuelle Berichte

Hier folgen immer die aktuellsten News der Stadtjodler.....

Aktuelle Anlässe und News

Mittwoch, 10. Juli 2013
Foto vom Jodlerfest Wattwil (weitere folgen...)

Montag, 8. Juli 2013
Wir freuen uns über die Note "Sehr Gut" am Jodlerfest Wattwil

Montag, 17. Juni 2013
Jodlerfest Wattwil vom 5.- 7. Juli 2013

Vom 5. - 7. Juli findet das Nordostschweizerische Jodlerfest in Wattwil statt.

Auch die Stadtjodler treten mit einem Festlied zur Bewertung an.

Wir singen am Samstagnachmittag, 15.16 Uhr in der evangelische Kirche in Wattwil. Wir singen das Lied "Es Wätter chunt" von Ueli Zahnd.


Wir freuen und auf viele Zuhörer.

Mittwoch, 20. März 2013
Fotogallerie des Unterhaltungsabends

auf Titel klicken......

Montag, 18. März 2013
Jodler gehen auch neue Wege (Zeitungsbericht Tagblatt)

GOSSAU. Neben den traditionellen Jodelliedern waren es vor allem neuere Kompositionen, die am Unterhaltungsabend der Gossauer Stadtjodler viel Applaus ernteten. Die Lachmuskeln strapazierte der Schwank «Keiner wie Rainer».

ERWIN SCHÖNENBERGER

Scharenweise strömten die Freunde des Jodelgesangs am Samstagabend in den Fürstenlandsaal. Schon lange vor Beginn waren fast alle Plätze besetzt. Für gute Stimmung sorgte vor dem eigentlichen Programm das Ländler-Trio Echo vom Heimetli aus dem Glarnerland.

Die Gossauer Stadtjodler hatten für diesen Unterhaltungsabend ein grosses, abwechslungsreiches Programm eingeübt, das für Liebhaber traditioneller Lieder ebenso passte wie für Fans neuerer Kompositionen. Für Abwechslung sorgten auch die verschiedenen Formationen vom Gesamtchor über das Ratzenchörli, einem Duett bis hin zu Alphornklängen.

Spott- und Necklieder

Unter der Leitung von Liselore Papadopoulos sangen die Stadtjodler von Heimat, Heimweh und der Freude am Gesang. Eindrücklich schon der Auftakt mit dem Lied «Danke wie mir», das nicht nur klanglich, sondern auch mit dem Licht einen sanften Start in den neuen Tag ermöglichte. Nicht fehlen durften im Programm auch schön gestaltete Naturjodel. Humorvoll dann das Ratzenchörli, das sich einer besonderen Sparte des Jodelgesangs verschrieben hat, den Spott- und Neckliedern.

Interessant, dass der Komponist des Seealpseeliedes mit dem Nebeneinander von Schriftsprache und Mundart einen unüblichen Akzent setzte. Nach dem lustigen Schätzelilied «Lueg üse wienes regelt» erreichte die Stimmung einen ersten Höhepunkt und damit auch die erste Zugabe. Für eine besondere Stimmung sorgten einerseits das Alphorntrio und andererseits das Jodelduett Bernadette und Erich, das an diesem Abend zum ersten Mal auftrat.

Jodler bleiben musikalisch nicht in der Vergangenheit stehen, sondern sind auch bereit, neue Wege zu gehen, was wohl dazu beigetragen hat, dass der Jodelgesang auch bei der Jugend ankommt. Dieser Trend war auch bei den Stadtjodlern zu spüren, wagten sie sich doch einmal an ein traditionelles Männerchorlied und machten andererseits mit dem originellen «Spar-Blues» und «Sailing» auch einen Ausflug in andere Musikwelten. Und dies kam beim Publikum so gut an, dass am Ende des Programms zwei Zugaben gefordert wurden.

Pantoffelheld wird zum Macho

Lachen fast ohne Ende war beim Schwank «Keiner wie Rainer» angesagt. Da ist einerseits die rabiate Fabrikantengattin Marlis Stramm, die buchstäblich ihren ganzen Haushalt nach ihrer Pfeife tanzen lässt, und andererseits der Fabrikant Herbert Stramm, der am liebsten seinen Frieden hat.

Tochter Fabienne ist in den Konditor Rainer verliebt, hat diesem aber gesagt, sie heisse Marlis. Und da spielt dann auch die Köchin Lisa mit ihrem Freund Samuel eine wichtige Rolle. So sind Verwicklungen vorprogrammiert. Der Fabrikant glaubt, seine Frau habe ein Verhältnis mit dem jungen Konditor und gerät nun endlich einmal richtig in Rage – und seine Gattin kuscht. Dass sich die Richtigen zum Schluss finden, ist klar. Herrlich gespielt, wurde dieses turbulente Theaterstück zu einem weiteren Highlight des gelungenen Abends.

Montag, 31. Dezember 2012
Impressionen der Jodlerreise


wir genossen drei herrliche Tag im Tirol
für die Fotogalerie - bitte auf Titel klicken.

die Stadtjodler

Mittwoch, 10. Oktober 2012
Die Stadtjodler auf Reisen

Vom Freitag, 12. - Sonntag, 14. Oktober 2012 begeben sich die Stadtjodler auf ihre 3-tägige Jodlerreise.

In diesem Jahr führt die Reise via Allgäu nach Seefeld im Tirol.
Mit einem Platzkonzert im Kurpark (Musikpavillon) begrüssen die Stadtjodler die Seefelder und hoffen auf viele Zuhörer.

Das Konzert beginnt am Freitag, 12. Okt., 18.00 Uhr.

Neben den Stadtjodlern, wird auch die eigene Alphorngruppe zu hören sein.

Wir freuen uns auf eine schöne Reise und ein schöne Konzert.

die Stadtjodler

Sonntag, 5. August 2012
vor 50 Jahren.......

Montag, 2. Juli 2012
Nächste Anlässe

Sonntag, 12. August 2012 - Gottesdienst am Pläuschlerfest
in Andwil mit anschliessender Unterhaltung im Festzelt

Sonntag, 19. August 2012 - Gottesdienst am Espelfest
Wir gestalten mit Jodelliedern den Gottesdienst

Sonntag, 26. August 2012 - Volkstümlicher Sonntag auf der Muelt
Frühschoppenkonzert ab 10.30 Uhr mit der Blaskapelle Fürstenland mit böhmisch-mährischer Blasmusik
Ab 13.00 Uhr Unterhaltung mit den Stadtjodlern, der Alphorngruppe Fürstenland und der Trachten- und Volkstanzgruppe Gossau

Wir freuen uns auf ihren Besuch.

Montag, 26. März 2012
Bericht Tagblatt St. Gallen "Städter jodeln im Alpenland"

Liedervortrag der Stadtjodler im Fürstenlandsaal Gossau vor ländlicher Kulisse und zahlreichem Publikum. (Bild: Benjamin Manser)

Etwa 450 Besucherinnen und Besucher kamen, um sich das Jahreskonzert der Stadtjodler im Fürstenlandsaal anzuhören. Es gab Jodellieder, Alphornklänge und eine Theateraufführung.RUDOLF KÄSER

GOSSAU. Gespannt waren die 450 Besucherinnen und Besucher vor dem Konzert, angespannt hingegen die Stadtjodler. Offenbar brauchen Präsident Jörg Burkhalter und seine Kolleginnen und Kollegen diesen Adrenalinschub. Denn die Unterhaltung sowie die Theateraufführung überzeugten die Zuhörer. «Das war einfach schön», sagte eine Besucherin am Schluss des Konzerts.

Humorvolle Moderation
Die Stadtjodler trugen ihre Stücke unter dem Titel «Gestern, Heute, Morgen» vor. Passend dazu wurde auch die Moderation geschrieben. Koni Bodenmann spielte Opa, Dario Manser sein Enkel. Hatte der «Enkel» am Anfang des Konzerts noch über Müdigkeit geklagt, so sagte er gegen Schluss, dass es ihm hier gefalle und er die ganze Nacht bleiben möchte. Die jeweilige Frage «Du Opa...» wurde von den Besucherinnen und Besuchern immer wieder mit einem Lachen quittiert und zum Spruch des Abends.

Alte und neue Kompositionen
Präsent war auch Präsident Jörg Burkhalter: Bei den Vorbereitungsarbeiten, als Jodelsänger im Chor, im Ratzechörli, als Cleveler beim Ländlertrio Echo vom Hemetli oder als Theaterdarsteller. Er und seine Jodlerinnen und Jodler unter der Leitung von Lieselore Papadopoulos sangen zahlreiche Stücke aus verschiedenen Epochen. Es waren alte Kompositionen, aber auch traditionelle und aktuelle Werke, die nicht erst morgen, sondern schon heute Hits sind.

Der «Fyrabig Juitz» oder wenn «d'Schwälbeli i Süde ziehe» kamen bei den Besucherinnen und Besuchern ebenso gut an wie das bekannte Stück «Das cha nur Liebi si». Die Zugabe zum Schluss, der «Steinmannli Jutz», rundete eine Unterhaltung ab.

Älpler bestehlen Gauner
Turbulent ging es anschliessend im Einakter-Theaterstück «Durenand im Alpeland» unter der Regie von Ivo Bernhardsgrütter zu und her.

Auf der Alp bei Resi und Seppli gehen illustre Besucherinnen und Besucher ein und aus. Da ist beispielsweise Esoterikerin Kalina Luna oder das Fotomodell Clarissa. Aber auch Gauner Edi und sein Komplize Leopold. Letztere machen mit ihrem Koffer voller Geld die Rechnung ohne Resi und Seppli. Statt mit Geld zogen sie mit einem Koffer voll Zeitungen von dannen und Resi meinte: «Du Seppli, jetzt sind wir reich.»

Als Schauspieler traten Jörg Burkhalter, Rita Eicher, Sonja Gerig, Claudia Steiger, Magnus Eicher und Eugen Bühlmann auf.

Sonntag, 29. Januar 2012
Präsident der Stadtjodler wird Präsident des NOSJV

An der DV vom 22. Jan. 2012 in Waldstatt/AR wurde Jörg Burkhalter als neuer Präsident gewählt.

Hansruedi Winiger, Donat Müller (auch aus Gossau) und Urs Holdener wurden neu in den Vorstand gewählt.

Montag, 20. Juni 2011
Jodlerfest Interlaken - ein schönes Fest ist bereits Geschichte


Wir durften in guter Kameradschaft und herrlichen Stunden ein schönes Jodlerfest in Interlaken erleben. Die Regentropfen am Freitag und Samstag konnten unsere gute Stimmung nicht verderben.

Mit unserem Liedvortrag "s'Plange" ersangen wir die Note "Gut".

Der Live-Vortag vom Fest kann heruntergeladen und angehört werden. (auf Titel klicken)

Mittwoch, 13. April 2011
50 Jahre Stadtjodler im Fürstenland Gossau, 2. April 2011 (Bericht von Ueli Schenk)


Die Fürstenlandhalle, wo die Stadtjodler Gossau am 2. April dieses Jahres zum 50-Jahre-Jubiläum geladen haben, war brechend voll. Bei einer Dreifachturnhalle (von der Grösse her) bedeutet dies rund 600 Gäste. Die Stadtjodler sind also im Ort und in der Umgebung bekannt, beliebt und gern gehört, anders ist dieser Grossauf-marsch (an einem wunderbaren, warmen Frühlingsabend notabene) nicht zu erklä-ren.

Der Abend entsprach denn auch den Erwartungen: Schon das Essen, es ist mit einem Wort abgehandelt: hervorragend! Dazu ein hochprofessioneller, freundlicher Service, der die Gastronomie des Anlasses perfekt abrundete. Die Organisatoren hatten die einzelnen Programmteile geschickt zwischen die verschiedenen Gänge des Menues platziert, was eine unterhaltsame und in allen Teilen erfreuliche Abfolge ergab. Klugerweise wurde auf Zeitangaben im Programmheft verzichtet, sodass niemand (während des doch langen Abends) auf die Idee kommen konnte, irgendetwas sei im Verzug oder man sei von der Marschtabelle abgewichen.

Ueli Walther, einmal mehr als Vertreter des NOSJV unterwegs, wies in seiner Grussadresse auf einen Punkt, der ihn als Verbandsoberster besonders freuen musste: die Stadtjodler waren und sind dem Verband immer noch sehr zugetan und folglich auch bereit, Verantwortung zu übernehmen. Mit Christian Knellwolf stellte der Klub 1992 den NOSJV-Präsidenten, heute sind Jörg Burkhalter und Ivo Bernhardsgrütter aktive Mitglieder dieses Gremiums. Ebenso wurden schon ein Nordostschweizerisches Jodlerfest und diverse NOSJV- und EJV-Delegiertenversammlungen in Gossau und der näheren Umgebung organisiert und erfolgreich durchgeführt. Es handelt sich also um einen Menschenschlag ganz nach dem Gusto des NOSJV-Präsidenten: echte Macher!

Musikalisches wurde an diesem Abend auch geboten, nicht selten von hoher Qualität. Speziell war das Lied von Ruedi Roth, das die Stadtjodler für das Fest in Schaffhausen eingeübt hatten. Es enthält viele Ecken und unerwartete Wendungen; und bei aller Liebe zu den wunderbaren traditionellen Liedern, hier ist eine neue Form gefunden worden, und zwar nicht aufgezwungen und überkanditelt, sondern es ist einfach der gelungene Versuch, neue Wege zu gehen. Und ab der 2.Strophe hat es auch wunderbar getönt. Man kann verstehen, dass die Schaffhauser Kampfrichter dafür ein „sehr gut“ gegeben haben.
Nachwuchssorgen der üblichen Art scheinen die Stadtjodler nicht zu plagen; viel-leicht macht sich hier schon der positive Einfluss des nahen Alpsteins bemerkbar. Aber allzu sicher dürfen sie sich doch nicht fühlen, die Konkurrenz schläft nicht: So hat unter anderen das Freizytchörli Gossau mit einem sehr gelungenen Vortrag das Jubiläum der Stadtjodler bereichert, der das Publikum begeistert hat. Nehmen wir es von der positiven Seite: Konkurrenz belebt den Markt und Wettbewerb führt fast immer zu einer Verbesserung der Ergebnisse.
Aber auch der Vortrag des Jodelchörli Alpsteinblick Abtwil liess aufhorchen: so un-konventionell wie der Auftritt war auch das Lied: von einer Inidianerweise mit Trom-melklang begleitet fand man in eine Art Naturjodel, und dies naht- und fugenlos, sehr lustig und sehr beeindruckend und gekonnt; auch dies sehr zur Freude des Publikums. Aber auch die andern Gastklubs trugen mit ihren Vorträgen sehr viel zur guten Stimmung des Abends bei, die Jodlergruppe Hirschberg Appenzell wurde gar zu einer, wiederum sehr amüsanten, Zugabe genötigt.

Zwischen den Gängen des Menues und den musikalischen Vorträgen waren conferencen von Xaver Kunz eingestreut, die alle sehr gut in den vorgegebenen Rahmen passten; die Zuhörer waren jedenfalls begeistert. Schade war nur, dass man wegen der nicht optimalen Verstärkeranlage einiges nicht richtig verstanden hat.

Über alles gesehen, es war ein wunderschönes Jubiläum, das den Stadtjodlern si-cher selbst viel Freude und auch neue Freunde gebracht hat. Die Stimmung im Saal war während des ganzen Abends sehr fröhlich, zum Teil sogar fast angeheizt. Der Chef des Klubs, Jörg Burkhalter, sah sich jedenfalls veranlasst, sich mehrfach mit seinem Sacktuch den Schweiss von der Stirn zu wischen, was bezüglich seines Einsatzes aber auch bezüglich der Begeisterung des Publikums ein sehr deutliches Zeichen war.

11. April 2011/Ueli Schenk

Montag, 4. April 2011
Die Stadtjodler Fürstenland Gossau begehen das 50-Jahr-Jubiläum mit einer Vielfalt an Volksbrauchtum. Rund 650 Besucher erleben einen würdigen Jubiläumsabend mit vielen Gästen.

RUDOLF KÄSER / BERICHT DES ST. GALLER-TAGBLATT (Bild-Tagblatt)

An ihrem Jubiläumsanlass liessen sich die Stadtjodler nicht lumpen. Neben eigenen Vorträgen haben sie alle Gossauer Jodelvereine eingeladen. Dazu traten im Fürstenlandsaal bekannte befreundete Chöre und Gruppen auf.

Freundschaft unter Jodlern
Am Unterhaltungsabend vom Samstag wurde aber nicht nur Musikalisches serviert, sondern auch ein Viergangmenu. In mehreren Blöcken traten die verschiedenen Gruppen und Chöre auf. Die Stadtjodler präsentierten sich dabei unter der Leitung von Liselore Papadopoulos gesanglich in Hochform. «Jodlerfrindschaft» hiess der Titel eines der Lieder, welches die «Jubiläumsjodler» zum besten gaben. Auch dieses Stück fand breite Anerkennung. So sagte Emmi Bolliger, seit Jahren eine grosse Anhängerin der Stadtjodler: «Die singen nicht nur von Freundschaft und Kameradschaft, die leben diese Werte auch vor.»

Viele Bestnoten
Emmi Bolliger nannte gute Gründe, weshalb es ihr die Stadtjodler angetan haben. Ihr Mann war während 16 Jahren aktiv bei den Stadtjodlern. «Sie sind auch da, wenn es Leuten nicht so gut geht.» Und sie pries die hohe gesangliche Qualität der Stadtjodler. «Sie singen und jodeln einfach sehr gut.» Mit der Dirigentin Liselore Papadopoulos würden auch anspruchsvolle Stücke angegangen. Das schwierige Stück «Chrank si» habe gezeigt, dass die Stadtjodler hohes Können aufweisen.
Das konnte Ueli Walther, Präsident des Nordostschweizerischen Jodlerverbandes, nur bestätigen. «Die Stadtjodler fehlen nie an eidgenössischen oder nordostschweizerischen Jodlerfesten», sagte er. Und sie seien immer erfolgreich. Seit 1966 erzielten sie an eidgenössischen oder nordostschweizerischen Jodlerfesten 17mal die Bestnote «sehr gut».

Ein Fest, das verpflichtet
Jörg Burkhalter, überaus engagierter «Baumeister» der erfolgreichen Stadtjodler, war berührt. Das Gossauer Freizytchörli, das Bäuerinnenchörli Gossau, die Alphorngruppe, der Jodlerklub Säntisgruess, die Jodlergruppe Hirsch-berg Appenzell und das Jodelchörli Alpsteinblick Abtwil waren gekommen, um zu gratulieren – musikalisch natürlich. Unterhalter Xaver Kunz sorgte schliesslich für manchen träfen Witz.
Stadtjodler-Präsident Jörg Burkhalter freute sich über das gelungene Jubiläumsfest im Fürstenlandsaal. «Alles klappte, einfach wunderbar», sagte er. Doch er sei sich bewusst, dass das tolle Fest für die Zukunft verpflichte. Dabei hob er die fruchtbare Zusammenarbeit unter den Gossauer Jodelvereinen hervor. «Der Jubiläumsabend bewies, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden.»

Freitag, 25. März 2011
Der jodelnde Sherlock Holmes / Bericht Tagblatt v. 25.03.2011

(Bild: Urs Bucher)

«Die hohen Töne liegen mir nicht. Darum bin ich Bassist.» Jörg Burkhalter, Präsident der Gossauer Stadtjodler im Fürstenland.

GOSSAU. Er sichert Spuren, vergleicht Fingerabdrücke. In seiner Freizeit aber tauscht Polizist Jörg Burkhalter die Uniform gegen die Tracht und jodelt, was das Zeug hält. Mit Erfolg: In einem Jahr wird er Präsident des Nordostschweizer Jodlerverbandes.

MARTINA KAISER

«Hudigäggeler» nennen sie viele Schweizer, die Volksmusik. Ein leises «Pfui» ist dabei nicht zu überhören. Auch Jörg Burkhalter nennt sie so. «Pfui» findet er sie aber gar nicht. Nicht mehr.
Der Stadtjodler sitzt in einem St. Galler Café. Ein goldener Enzian glitzert an seinem linken Ohrläppchen, ein schwarzes Ledergilet umhüllt das gelb-grün gestreifte Hemd. Ein bisschen Volksmusikfreund, ein bisschen Rocker. Aber beides eben nur ein bisschen. Jörg Burkhalter will sich nicht auf ein Musikgenre reduzieren lassen, er hört alles gern. Im Auto eher Pop und Rock, zu Hause «den Rest der Bandbreite». Manchmal singt oder summt er mit. Gejodelt wird hingegen weder im Auto noch in den eigenen vier Wänden. Sondern in den wöchentlichen Proben der Gossauer Stadtjodler am Dienstagabend. Oder auf dem Roller, auf dem Weg zur Arbeit. Jörg Burkhalter ist Polizist bei der Kriminalpolizei St. Gallen.

Jodeln mit Hackbrettern
Der 46-Jährige spielt mit seinem Glas, das Citro kommt dem Rand bedrohlich nahe. «Man lernt, mit schlimmen Erlebnissen aus dem Berufsalltag umzugehen. Vergessen aber kann man das Gesehene nicht.» Er schaut auf. «Darum ist ein Verein so wichtig. Menschen, denen ich vertraue, mit denen ich reden kann. Natürlich ohne meine Schweigepflicht zu verletzen.» Er schweigt. Schmunzelt dann. «Aber es macht auch Spass, die lustigen Episoden aus meinem Berufsleben mit meinen Vereinskollegen zu teilen.»
Überhaupt seien ihm Vereine wichtig. Der Hobby-Maler ist nicht nur Präsident der Stadtjodler im Fürstenland, sondern auch Vize-Präsident des Nordostschweizer Jodlerverbandes, Mitglied und Mitgründer der Interessengemeinschaft Kultur Region Gossau sowie Mitglied des Polizeibeamtenverbandes. Ab nächstem Jahr wird er nur noch bei den Stadtjodlern dabei sein. Aus Zeitgründen. Und weil er Präsident des Nordostschweizer Jodlerverbandes wird. «Ich will die Jodlerei weiterbringen, sie moderner machen.» Indem er Reglemente ändere. Als Beispiel nennt Jörg Burkhalter die Tatsache, dass Jodel-Kleinformationen heute an Festen nur mit einer Handorgel begleitet werden dürfen. «Aber warum nicht mal mit Hackbrettern. Oder Alphörnern?»

Starke Konkurrenz
Traditionelle Lieder, neu arrangiert. Das ist es, was Jörg Burkhalter auch bei den Stadtjodlern eingeführt hat. Trotzdem: Der Verein zählt gerade mal 18 Mitglieder, die meisten davon sind im mittleren Alter. Das habe aber auch damit zu tun, dass es in Gossau vier Jodlervereine gibt, meint Burkhalter. Ein Trend hin zur Volksmusik sei jedoch spürbar. «Am Eidgenössischen Jodlerfest in Luzern vor drei Jahren hatten wir so viele Besucherinnen und Besucher wie noch nie.» Auch der Gossauer Fürstenlandsaal sei bei den Abendunterhaltungen in den vergangenen Jahren immer voll gewesen.
Und bei seinen Auftritten darf auch die Familie nicht fehlen. Jörg Burkhalter ist verheiratet und hat zwei Töchter im Alter von 18 und 20 Jahren. Die aber halten nicht viel vom Hobby ihres Vaters. Und auch ihm sagte die Jodlerei als Jugendlicher nichts. Im Gegenteil: Wenn Jörg Burkhalters Vater wieder einmal volkstümliche Musik hörte, dabei auch noch selbst in die Handörgeli-Tasten griff, nahm er lieber Reissaus. Gesungen aber hat er schon damals gerne.

Käser, Chauffeur und Polizist
Jörg Burkhalter wuchs auf einem Bauernhof in Gossau auf. Nach der Lehre als Käser war er einige Jahre als Chauffeur tätig, bevor er die Polizeischule in St. Gallen absolvierte. Er gründete eine Familie, zog in ein kleines Dorf im Toggenburg. Schon bald aber bekam er Heimweh, kehrte mit seiner Familie zurück nach Gossau. Jörg Burkhalter arbeitete vier Jahre auf dem Polizeiposten Bazenheid, anschliessend sechs Jahre auf dem Stützpunkt Oberbüren als Verkehrspolizist. Seit zwölf Jahren ist er nun Kriminaltechniker bei der Kantonspolizei. In diese Zeit fällt auch die Einladung eines Bekannten, eine Probe der Stadtjodler zu besuchen. Es blieb nicht bei dem einen Mal.
Ob er nun als zweiter Bass bei den Stadtjodlern im Fürstenland jodelt oder im Gossauer Männerchor singen würde – für Jörg Burkhalter macht das keinen Unterschied. Hauptsache, er kann singen. Auch wenn es nur auf dem Roller ist.

Freitag, 25. März 2011
50 Jahre Stadtjodler

50 Jahre Stadtjodler
Die Stadtjodler im Fürstenland Gossau haben allen Grund zu feiern: Sie werden 50 Jahre alt. Und dieses Jubiläum soll mit einem grossen Galaabend im Fürstenlandsaal gefeiert werden. Mit dabei sind auch das Jodelchörli Alpsteinblick Abtwil, Gossauer Jodelformationen sowie der Jodlergruppe Hirschberg Appenzell und der Ländlerkapelle Enzian, ebenfalls aus Appenzell. Durch das Programm führt Xaver Kunz aus Mauensee.

Der Anlass geht am Samstag, 2. April über die Bühne. Saalöffnung ist um 18 Uhr, Konzertbeginn um 19 Uhr. Wer möchte, kann im voraus ein Viergangmenu bestellen. Plätze können jeweils ab 18 Uhr bei Jörg Burkhalter reserviert werden unter Telefon 071 385 00 06. (kam)




Montag, 7. Februar 2011
NOSJV-Expertisensingen in Gossau

Die Anmeldungen für das Eidgenössische Jodlerfest in Interlaken sind vermutlich schon eingereicht. Auch in diesem Jahr bieten die Stadtjodler im Fürstenland Gossau/SG in Zusammenarbeit mit dem NOSJV ein Expertisensingen an. Der Anlass findet am Samstagabend, 28. Mai 2011, im Pauluszentrum Gossau statt. Der Konzertbeginn dürfte um 19.00 Uhr liegen, richtet sich aber nach den erfolgten Anmeldungen.

Nachdem in den vergangenen Jahren ein Sonntagnachmittags-Konzert in der Kirche durchgeführt wurde, wird der Anlass in diesem Jahr versuchsweise am Samstagabend als eigentliches Expertisen-Singen und nicht gross angelegtes Konzert organisiert. Den aktiven Jodlerinnen und Jodlern, sowie den Jodlergruppen wird die Gelegenheit geboten, ihr Festlied für das Jodlerfest vorzutragen.

Eine kompetente Jury wird die Vorträge beurteilen. Unmittelbar nach dem Auftritt erhalten die Vortragenden von einem Jurymitglied einen mündlichen Bericht mit den nötigen Tips für die weitere Vorbereitung und den Feinschliff ihres Festvortrages.

Die Stadtjodler im Fürstenland Gossau führen eine Festwirtschaft und hoffen, allen Teilnehmenden einige gemütliche Stunden zu bieten.
Wir freuen uns, möglichst viele Jodlerinnen und Jodler in Gossau begrüssen zu dürfen.


Anmeldeformulare erhalten sie bei Jörg Burkhalter, 079 644 75 64, info@stadtjodler.ch, auf der Internetseite des NOSJV (www.nosjv.ch) oder einfach auf den Titel dieses Eintrages klicken


Jörg Burkhalter


Sonntag, 23. Januar 2011
Präsident der Stadtjodler als Vice-Präsident in den NOSJV gewählt.

Die diesjährige DV des NOSJV in Amriswil war gesprägt durch Neuwahlen im Vorstand.

Nachdem durch die Versammlung die Berichte und die Rechnung abgenommen wurden, schreitete Ueli Walther zügig zu den Wahlen.

Aus dem Vorstand traten Rita Albisser und Doris Fäh-Looser aus und wurden als Dank für ihre Verdienste mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet.

Neu übernimmt Petra Tomanek-Ulrich aus Zürich das Sekretariat und die Protokollführung. Sie wurde einstimmig in den Vorstand gewählt.

Jörg Burkhalter aus Gossau konnte im Anschluss daran als Vice-Präsidenten in den NOSJV-Vorstand gewählt werden. Er stellt sich zudem nach der einjährigen Einarbeitszeit zur Wahl als Präsident des NOSJV an der DV 2012.

Donnerstag, 30. September 2010
Festlied von Schaffhausen

herunterladen und geniessen......

Sonntag, 1. August 2010
Festbericht von Schaffhausen - da kann man zufrieden sein.....

wir sind zufrieden........

Freitag, 23. Juli 2010
Gratualtion des Stadtpräsidenten

.... das freut das Jodlerherz - herzlichen Dank Alex

Montag, 5. Juli 2010
Grandioses Jodlerfest mit der Bestnote "Sehr Gut" abgeschlossen

Bei herrlichem Wetter, super Stimmung und einem gelungenen Vortrag durften wir in Schaffhausen ein schönes Jodlerfest geniessen.

Mit dem Lied "Chrank Sii" von Ruedi Roth erreichten wir unter der Leitung von Liselore Papadopoulos die Bestnote "Sehr Gut".

Ich danke allen für das tolle Mitmachen und unserer Dirigentin für die super Vorbereitung - einfach grandios.....

der Präsident
Jörg Burkhalter

Montag, 28. Juni 2010
Schaffhausen wir kommen ........

... auch wir nehmen am Umzug des Nordostschweizerischen Jodlerfestes vom Sonntag, 04. Juli 2010 in Schaffhausen teil....

Montag, 28. Juni 2010
Gossauer Beteilgung am Jodlerfest in Schaffhausen

Gossau/ Vom Freitag 02. bis Sonntag 04. Juli findet in Schaffhausen das Nordostschweize-rische Jodlerfest statt. Die schmucke verkehrsfreie Altstadt von Schaffhausen, mit den vie-len geschichtsträchtigen Häusern und Erkern, dem St. Johann, dem Münster und dem Mu-not lädt geradezu ein zur Pflege des Schweizer Brauchtums.

Während den beiden ersten Tagen lassen Alphornbläser, Fahnenschwinger, Jodlerinnen, Jodler und Jodlerklub’s ihre Vorträge durch eine fachkundige Jury bewerten. Sämtliche Vorträge können mitverfolgt, bzw. mitgehört werden. Alle Mitwirkenden freuen sich auf Ihren Besuch. Am Sonntag findet um 09.00 Uhr ein offizieller Festanlass im St. Johann statt. Um 10.15 Uhr schliesst ein öku-menischer Gottesdienst an den Festakt an. Um 14.00 Uhr wird der grosse Festumzug durch Schaffhausen gestartet.

Gossauer-Beteiligung
Auch die örtlichen Jodlerinnen, Jodler, Alphornbläser und Fahnenschwin-ger beteiligen sich am Jodlerfest und lassen ihre lang einstudierten Vorträge bewerten.

Fahnen-schwinger: Niklaus Hengartner, Gossau – Freitag, 19:12, und im Duett mit Hanspeter Schmid, Sommeri, - Samstag, 11:25 in der Rhyfallhalle Neuhausen.

Alphorn:
In der Munot-Sportanlage werden spielen:
Alphornduo, Niklaus Brühwiler, Gossau und Urs Ghirlanda, Uzwil – Samstag, 14:08 Uhr, Alphorn-duo Eugen T. Bühlmann, Gossau und Ruedi Büchler- Samstag, 14:32 Uhr, Alphorntrio Niklaus Brühwiler, Gossau, Annette Lüthi, Wilen und Fredy Schnyder, Lustdorf – Samstag, 19:00 Uhr, so-wie die beiden Formationen der Alphornbläser Vereinigung Fürstenland am Samstag, 11:32 Uhr und um 14:16 Uhr.

Jodelvorträge
Als Jodelvorträge werden zu hören sein:
Jodelduett Yvonne Aregger, Gossau und Rolf Stadelmann, Zielschlacht - Freitagabend 21:14 Uhr in der Kirche Sta. Maria, Freizyt-Chörli Gossau - Freitagabend 20:58 Uhr im Stadttheater, Jodler-klub Säntisgruess, Gossau - Freitagabend, 21:30 Uhr in der Kirche Sta. Maria und die Stadtjodler im Fürstenland Gossau - Samstagnachmittag, 13:28 Uhr im Münster.

Alle Beteiligten würden sich über einen Besuch und Unterstützung an ihrem Vortrag sehr freuen. Anschliessend an die Vorträge sind bestimmt noch kurzweilige, gemütliche und volkstümliche Stunden in den Festbeizli von Schaffhausen garantiert.
Juni 2010/buj

Donnerstag, 27. Mai 2010
Die Jodler im Griff (Zeitungsbericht Tagblatt)

Dirigentin Liselore Papadopoulos mit den Stadtjodlern Gossau im Pauluszentrum. Bild: Hanspeter Schiess


Seit gut einem Jahr dirigiert Liselore Papadopoulos die Stadtjodler Gossau. Für die 43-Jährige aus dem Thurgau ist das Jodeln eine «Form von innerem Ausdruck». Ein Probebesuch.
MICHEL BURTSCHER

Gossau. Papadopoulos? Bei diesem Namen denkt man eher an Tsatsiki und Sirtaki als ans Jodeln. «Der Name kommt von meinem griechischstämmigen Ehemann», erklärt Liselore Papadopoulos, gebürtige Aschwanden, lachend. «Aber er ist auch in der Schweiz aufgewachsen.»

Seit einem Jahr Dirigentin
Dienstagabend im Pauluszentrum in Gossau: Liselore Papadopoulos steht vor dem hellbraunen Notenständer und bewegt schwungvoll ihre Hände. Im Takt des Liedes wippt sie abwechselnd eine Weile mit ihrem linken und dann ihrem rechten Fuss.

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Vor ihr steht in einem Halbkreis der Jodelchor, davon zwei Jodlerinnen. Es ist kurz vor acht Uhr, und der kleine Raum im Untergeschoss des Pauluszentrums wird mit Jodelklängen erfüllt. Die Probe der Stadtjodler Gossau hat vor kurzem begonnen. Seit gut einem Jahr ist Liselore Papadopoulos deren Dirigentin. Jeden Dienstag fährt sie von Mattwil, einem kleinen Dorf im Thurgau, nach Gossau. Wie kommt eine Jodlerin aus dem Thurgau zu den Stadtjodlern Gossau? «Dirigenten sind rar. Es gibt für Clubs eine Liste, aus der ersichtlich ist, welche Dirigenten noch Kapazität haben», erklärt Liselore Papadopoulos.

Zum Jodeln kam sie schon in jungen Jahren. Es sei eine Familientradition, erklärt sie. Ihre Eltern hätten beide gejodelt. Vor allem mit dem Vater habe sie als Kind oft gejodelt, und zusammen hätten sie auf Familienfesten Lieder vorgetragen. Bis heute sei ihr das Jodeln nicht verleidet. «Es ist für mich eine Form von innerem Ausdruck», sagt Liselore Papadopoulos.

Lieder gestalten
Während 21 Jahren jodelte sie in der gemischten Jodelgruppe Münchwilen. Dann habe sie sich dazu entschlossen, eine Dirigentenausbildung zu absolvieren. «Man kann ein Lied nur singen, oder man kann versuchen, es textgerecht zu gestalten», sagt sie zu ihren Beweggründen.

Die meisten Jodler seien Laiensänger, und es ist eine Herausforderung der Dirigentin, mit ihnen zu arbeiten. Das macht mir Freude, und das schaffe ich auch, sagt sie. Sie habe die Jodler, die bis auf drei Ausnahmen alle männlich sind, auch gut im Griff, sagt Liselore Papadopoulos lachend. Sie habe einen guten Draht zu «ihren» Jodlern und sie spüre den Respekt der Männer.

Zu den Proben der Stadtjodler kommt die Dirigentin immer ein bisschen früher. Es sei ihr wichtig, Zeit zum Vorbereiten zu haben. Den Alltag wolle sie dabei zu Hause lassen und sich voll aufs Jodeln konzentrieren, sagt die gelernte Sportartikelverkäuferin. «Dass ich jetzt Hausfrau bin, ist ein Vorteil für mich. So habe ich daheim genug Zeit, die Proben seriös vorzubereiten.»

Herzblut beim Jodeln
Ihren zwei Kindern, das Mädchen ist zehn und der Knabe zwölf Jahre alt, gefalle das Jodeln. Dem Knaben sei es aber langsam peinlich. Liselore Papadopoulos sagt von sich selber, dass sie viel Herzblut in die Jodlerei einbringen will. «Wenn ich etwas mache, dann mache ich es richtig und mit Leidenschaft.»

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